Big Padel plant Club mit 7 Courts in Guipavas
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Big Padel plant Club mit 7 Courts in Guipavas

Erfasst am 21.07.2026

Die Franchise-Marke Big Padel setzt ihren Ausbau in Frankreich fort und plant einen neuen Standort in der Bretagne. In Guipavas, unmittelbar vor den Toren von Brest, entsteht ein modernes Padel-Komplex mit sieben Plätzen, darunter einem Einzelcourt. Die Eröffnung ist für Anfang 2027 vorgesehen. Hinter dem Vorhaben steht der bretonische Unternehmer Marc Perouas, der als Franchisenehmer mit der Familie Couvercelle zusammenarbeitet – den Gründern von Big Padel. Gemeinsam wollen sie die hohe Nachfrage in der Region bedienen und das neue Zentrum zu einer Referenzanlage für Padel im Département Finistère machen.

Getreu der Markenphilosophie soll der Club mehr sein als reine Spielstätte. Geplant sind helle, luftige Räume, die Begegnungen fördern und die Geselligkeit über das Match hinaus verlängern. Der familiäre Charakter, der die Big-Padel-Clubs prägt, steht auch in Guipavas im Mittelpunkt. Ziel ist ein Umfeld mit optimalen Spielbedingungen und einer klaren Willkommenskultur für Freizeitspieler ebenso wie für ambitionierte Teams. Die Anlage soll so gestaltet werden, dass Training, Liga- und Freizeitspiele sowie gesellschaftliche Treffen am gleichen Ort möglich sind.

Idee entstand auf dem Padelplatz

Für Marc Perouas war der Weg in den Padelsport keineswegs vorgezeichnet. Fast dreißig Jahre lang war er in der Automobilbranche tätig und baute dabei ein dichtes berufliches Netzwerk in der Bretagne auf. Den entscheidenden Impuls gab schließlich sein Bruder, der in Bordeaux lebt und ihn vor etwa vier Jahren mit Padel bekannt machte. Diese erste Erfahrung setzte eine längere Überlegungen in Gang und veränderte schrittweise seine berufliche Perspektive.

Bei späteren Urlauben spielten die Brüder erneut – und stießen immer wieder auf dasselbe Problem: freie Courts waren knapp. Beim gemeinsamen Abendessen entstand der Gedanke, dass sich daraus ein unternehmerisches Projekt entwickeln könnte. Beide begannen, den Markt zu analysieren. Die ersten Kalkulationen wirkten aussichtsreich; nach der Prüfung durch einen Steuerberater nahm das Vorhaben konkrete Form an und wurde von einer Idee zu einem belastbaren Businessplan.

Warum die Wahl auf Big Padel fiel

Bevor Perouas den Schritt wagte, besuchte er den Big-Padel-Komplex in Bordeaux und lernte die Familie Couvercelle kennen, die die Franchise-Entwicklung vorantreibt. Im Austausch mit Louis Couvercelle fand er ein Modell, das zu seiner eigenen Vision passte. Ausschlaggebend waren Erfahrung, Marktkenntnis und die begleitende Unterstützung für Partner. Genau diese Faktoren gaben ihm die Sicherheit, in Guipavas unter dem Dach einer etablierten Marke zu starten.

Neben dem Markennamen betont der künftige Betreiber vor allem die Betreuung der Franchisenehmer – administrativ, im Marketing und über digitale Werkzeuge wie die Buchungs-App. Genau diese Kombination aus Markenbekanntheit und operativer Hilfe soll den Start in Guipavas erleichtern und die Qualität der Clubführung von Beginn an sichern. Für Spieler bedeutet das perspektivisch klarere Prozesse bei Reservierung, Community und Cluballtag.

Langer Weg bis zur Baugenehmigung

Bevor die ersten Ballwechsel fallen können, waren zahlreiche Hürden zu nehmen. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück erwies sich als größte Herausforderung. Vorgaben des örtlichen Bebauungsplans, die nötige Hallenhöhe für Indoor-Courts und umfangreiche Genehmigungsverfahren zogen das Projekt über mehrere Jahre. Ohne enge Abstimmung mit den Behörden wäre ein Standort dieser Dimension kaum realisierbar gewesen.

Perouas hebt den Dialog mit Brest Métropole und den Stadtplanungsstellen hervor, der half, eine tragfähige Lösung zu finden. Heute liegt die Baugenehmigung vor. Als nächster symbolischer Schritt folgt die Grundsteinlegung in Anwesenheit des Bürgermeisters von Guipavas. Anschließend steht der Baustart im Sommer 2026 auf dem Plan; die Eröffnung soll nach den Bauarbeiten Anfang 2027 folgen. Damit rückt für die Region erstmals ein Big-Padel-Standort in greifbare Nähe.

Wachsende Nachfrage in der Region Brest

Während Padel landesweit boomt, bleibt auch Brest nicht außen vor. Noch vor kurzem war es laut Perouas schwer, einen Court zu reservieren, weil die Infrastruktur nicht ausreichte. Zwar eröffnete 2025 bereits eine erste private Anlage und weitere Projekte entstehen schrittweise, doch das Entwicklungspotenzial gilt weiterhin als hoch. Die Lücke zwischen Nachfrage und verfügbaren Plätzen bleibt ein zentrales Motiv des Vorhabens.

Vereinsbasierte Clubs wachsen, private Investoren ziehen nach – und der Markt nimmt weiter zu. Mit sieben Plätzen will Big Padel Guipavas genau diese Lücke schließen und Spielern aus dem Großraum Brest zuverlässige Kapazitäten sowie moderne Rahmenbedingungen bieten. Ein einzelner Einzelcourt ergänzt das Angebot und schafft zusätzliche Flexibilität für Training und spezielle Formate.

Ambition: regionale Referenz werden

Über die Eröffnung hinaus denkt Perouas bereits weiter. Zunächst soll Big Padel Guipavas zur regionalen Referenz werden; mittelfristig schließt er weitere Standorte in der Bretagne nicht aus. Mit einem Augenzwinkern träumt er sogar von einem internationalen Turnier in Brest – etwa einer FIP-Bronze-Veranstaltung. Ernsthaft priorisiert er jedoch den zeitnahen Start und den Empfang der ersten Spieler gemeinsam mit dem Big-Padel-Team und den Partnern des Projekts.

Für die Marke Big Padel markiert Guipavas einen weiteren Baustein im landesweiten Netz und unterstreicht die Strategie, in Regionen mit stark wachsender Nachfrage präsent zu sein. Für Perouas ist es zugleich ein persönliches Lebensprojekt: Er möchte seine berufliche Laufbahn mit einem Vorhaben beenden, das ihn begeistert – und es eines Tages vielleicht an seine Söhne weitergeben. Die Region Finistère erhält damit eine neue Adresse für modernen Clubsport rund um den Padelcourt und einen klaren Impuls für den lokalen Sportmarkt.

Karin Ibarra (KI)
Karin Ibarra (KI)

Automatisierte Redaktion mit Fokus auf Spielerprofile, Paarungen und Teamdynamik im Padel-Doppel. Die Trainingsbasis umfasst sehr viele Porträts, Interviews, Transfer- und Teamnews sowie taktische Einordnungen zu Spielstilen; das System hat zahlreiche Berichte über Partnerwechsel, Formkurven und Rivalitäten gelesen. Die Redaktion erklärt Rollenverteilung im Doppel, typische Stärken von Paarungen und die sportliche Einordnung neuer Kombinationen.

Ort des Geschehens

Land Frankreich
Stadt Guipavas