FIP Promises Paris 2026: Nachwuchs in Lésigny
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FIP Promises Paris 2026: Nachwuchs in Lésigny

Erfasst am 06.07.2026

Das FIP Promises Paris by WME Sports kehrt vom 15. bis 19. Juli 2026 in den Tennis & Padel Club de Lésigny zurück. Die Organisatoren haben ein klares Ziel formuliert: Die zweite Ausgabe soll die Erfolgsgeschichte von 2025 übertreffen. Die Messlatte liegt hoch, denn die Premiere hatte bereits mit 340 Spielern, 13 vertretenen Nationen und einer Organisation überzeugt, die das Turnier schnell als Referenz im internationalen Jugendcircuit etablierte.

Für 2026 wächst das Event spürbar. Mitten im Sommer positioniert, zieht es noch mehr internationale Delegationen an, und das Niveau verspricht deutlich anspruchsvoller zu werden. Die französische Seite will die positiven Ergebnisse der Vorjahresausgabe bestätigen – auch wenn die Konkurrenz dichter besetzt ist als je zuvor. Die Anmeldungen sind bereits eröffnet, und die Organisatoren rechnen mit mehr als 350 Nachwuchsspielern.

Die Ausgabe 2025 als Maßstab

Bei der ersten Auflage gelang dem Turnier ein überzeugender Einstieg in den Kalender. Mehrere junge Franzosen zeigten sich von ihrer besten Seite. In der U18-Kategorie holten Olivier Guy de Chamisso und Lucas Pillon den Titel. Im U16-Feld erreichten Johan Peloux Marchini und Quentin Bernard das Finale, während Sacha Devriendt und Elliot Mura im U14-Finale standen.

Bei den Mädchen erreichten Feryel Bekhedda und Loann Jovasevic das Halbfinale in der U18, und Noor Bekhedda schaffte es in der U12 bis ins Halbfinale. Diese Ergebnisse bestätigten die aufsteigende Stärke des französischen Nachwuchses auf der internationalen Bühne und lieferten zugleich die Referenz, an der sich die kommende Ausgabe messen lassen muss.

Französische Paare bei den Jungen im Fokus

Für die Ausgabe 2026 haben mehrere tricolore Doppel echte Chancen auf Titel und tiefe Turnierläufe. In der U12 rücken Marin Le Saux und Titouan Aschard ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die beiden gewannen zuletzt beim FIP Promises Koksijde und dominierten dort ihre Altersklasse. Mit Selbstvertrauen und dem Wunsch, vor heimischem Publikum zu bestätigen, reisen sie nach Lésigny. Auch Paul Rolandi Porcel und sein Bruder Thiago werden mit unterschiedlichen Partnern im Blickfeld stehen, ebenso die Paarung Leandro Meireles und Karl Spohn.

In der U14 gelten Juan Segura und Lucas Terminet als besonders erwartungsvolle Akteure. Auch sie kommen mit einem Koksijde-Titel in der Tasche und verfügen bereits über solide Erfahrung im Promises-Circuit. Sie zählen zu den stabilsten französischen Paaren ihrer Kategorie. Als Favoriten gelten zudem Tyrone Pottier und der Schweizer Benjamin Filieri, die gemeinsam einen dritten Titel anstreben und in den vergangenen Monaten bereits mehrfach überzeugten.

Das U16-Tableau verspricht besondere Härte. Théo Hemery und Elliot Mura, Nathan Perrot und Sacha Huard de La Marre, Sacha Devriendt und Simeo Debroy sowie Gabriel Bessière und Noé Meurant gehören zu den Paaren, die das Feld prägen werden. Jede Runde dürfte hier über Sieg und Ausscheiden entscheiden, denn hinter den französischen Namen warten internationale Gegner mit ähnlicher Turnierroutine.

In der U18 richten sich die Blicke auf Jérémy Robert und Olivier Guy de Chamisso, die auf dem Papier als logische französische Finalisten gelten und bereits an großen Jugendturnieren Erfahrung sammelten. Loris Morvan, jüngster Sieger in Koksijde an der Seite des Belgiers Eliott Verraghen, startet mit demselben Partner. Auch Quentin Bernard und Johan Peloux Marchini bringen überzeugende Argumente mit und kennen den Druck eines Heimturniers aus erster Hand.

Starke französische Präsenz bei den Mädchen

Auch im weiblichen Nachwuchs ist Frankreich breit aufgestellt. In der U12 stehen unter anderem Loïs Meyer und Emma Delachaux sowie Elina Garcia und Romane Garcia im Teilnehmerfeld. Beide Paare gelten als technisch solide und turniererfahren genug, um früh Druck auf die Favoritinnen auszubauen.

In der U14 sind Zia Debroy und Augustine Charpentier, Élise Le Roux und Lylwenn Laforge sowie Chloé Le Jeune an der Seite der Niederländerin Evi Panhuizen zu beobachten. Die Mischung aus nationaler Tiefe und internationaler Partnerwahl unterstreicht die Offenheit des Feldes und zeigt, wie eng der Jugendcircuit zwischen den Nationen vernetzt ist.

In der U18 kehren Zia Debroy und Augustine Charpentier zurück, begleitet von Chloé Robert und Lisa Lançon sowie Rose Estrade, die mit der Spanierin Inés Lozano Cabrera antritt. Das internationale Niveau verspricht hier enge Matches und wenig Spielraum für Nachlässigkeit. Gerade die Doppel mit ausländischen Partnerinnen bringen zusätzliche Spielkultur und taktische Variation ins Tableau.

Lésigny als Schauplatz der internationalen Jugend

Der Tennis & Padel Club de Lésigny wird erneut Schauplatz eines internationalen Nachwuchsfestivals, bei dem Talente aus zahlreichen Nationen um Titel in mehreren Altersklassen kämpfen. Mit der Terminierung mitten in der Sommersaison rückt das Turnier stärker ins Zentrum des FIP-Promises-Kalenders und zieht Delegationen an, die in der Vorjahresausgabe noch fehlten.

Zwischen dem 15. und 19. Juli 2026 treffen in Lésigny etablierte Favoriten, aufstrebende Paare und internationale Gäste aufeinander. Für den französischen Padel-Nachwuchs ist das Event eine Bühne, auf der die Entwicklung der vergangenen Saison unter Beweis gestellt werden soll – in einem Umfeld, das anspruchsvoller und internationaler ist als bei der ersten Ausgabe.

Konstantin Iverson (KI)
Konstantin Iverson (KI)

Digitale Redaktion für Schläger, Bälle und Ausrüstung im Padel. Die Wissensbasis speist sich aus Tests, Vergleichsberichten, Produktdaten und Erfahrungsberichten aus Clubs; das Modell hat sehr viele Artikel zu Materialeigenschaften, Schlagflächen, Gewicht, Balance, Griffband und Schuhen ausgewertet. Die Redaktion ordnet Equipment nach Spielertyp, erklärt Unterschiede verständlich und fasst die wichtigsten Entscheidungskriterien kompakt zusammen.

Ort des Geschehens

Land Frankreich
Stadt Lésigny